Schlagwort-Archiv: Stadtplanung

Hamburg Wilhelmsburg

Wissenschaftsjahr 2015 »Zukunfsstadt« – »Ich bin dabei.«

Notiz in eigener Sache  | »Mein Block« – »Mein Foto, mein Text«. Wie bereits im letzten Wissenschaftsjahr 2014 zum Thema »Die Digitale Gesellschaft« bearbeite ich auch 2015 regelmäßig Nachrichten im Auftrag des idw für das Wissenschaftsjahr »Zukunftsstadt«.

Der international renommierte Stadtplaner Jaime Lerner brachte es auf den Punkt: „Die Stadt ist nicht das Problem. Die Stadt ist die Lösung.“ Diesem Anspruch folgt das “Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt” und stellt ihn auf den Prüfstand. Sind Städte, nur weil sie sich permanent entwickeln, gleichzeitg und selbstverständlich auch Orte der Innovation? Wo entstehen ökologische, soziale und ökonomische Modelle für nachhaltige Entwicklungen?

Ich freue mich auf die (Mit-)Arbeit.

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»Und wenn ich dann sehe, was dabei herauskommt.« Im Interview mit »Was machen die da?«

Notiz | (Foto: Maximilian Buddenbohm) Am 16. November bin ich mit Isabel Bogdan und Maximilian Buddenbohm durch die Hamburger Innenstadt spaziert. Die Beiden haben mich im Rahmen ihrer Interviewserie »Was machen die da?« interviewt und fotografiert. Thema war meine Arbeit im Rahmen des Innenstadtkonzeptes 2010/2014 und die Veränderungen, die mittlerweile im Stadtbild zu beobachten sind. Ein Gespräch über Bausteine, die momentan gesetzt werden, und die, die da noch kommen mögen.

Das Interview.
Unsere Route am 16. November 2015.HN_Hamburg_Spaziergang_Interview_2

Husum, Hafen. Blick auf das Neue Rathaus.

Storm City – Die Husumer Innenstadt lebt

»Der Internethandel boomt, die Innenstädte veröden.« Wird sich diese Entwicklung auf wirklich alle deutschen Städte erstrecken?  In einem sind sich die Branchenbebachter einig, es wird nicht nicht alle Einkaufsstraßen Deutschlands im gleichen Maß treffen. “Toplagen bleiben top. Mittellagen geraten verstärkt unter Druck. Im ländlichen Raum besteht Handlungsbedarf”, beschreibt der Deutschlands Einzelhandelsverband HDE die Lage in den Innenstädten. Vor diesem Hintergrund habe ich mich vor kurzem an einem Oktober-Donnerstagnachmittag in Husum umgeschaut. Weiterlesen

Cityhof-Hochhäuser Hamburg, Passage

Cityhof-Hochhäuser – Das sagt das Innenstadt Konzept 2014

Dokument | Innenstadtkonzept Hamburg 2014. Stand 3.6.2014

Der Bestand der Cityhof-Hochhäuser wird in der Hamburger Öffentlichkeit sehr kontrovers diskutiert. Ich habe nachgeschlagen, was das  Innenstadtkonzept Hamburg 2014, an dessen Erarbeitung ich im Auftrag von scheuvens + wachten beteiligt war, zu dieser Diskussion aussagt: Weiterlesen

Stippvisite – Katharinenviertel

Stippvisite | Feiertagsstimmung liegt über dem Katharinenviertel. Touristengruppen ziehen durch das neuentstandene Quartier zwischen Innenstadt und HafenCity. Die Katharinenkirche, das bauliche wie soziale Herzstück des Viertels, hat seine Türen geöffnet. Aber wie gesagt, auch hier ist  nicht viel los am Tag der Deutschen Einheit. — Ich habe die Fotos meines Kurzbesuches in Schwarz-Weiß produziert. Das gibt dem Neuen bereits einen gewissen Charme und entwickelt einen Vorschein darauf, wie es hier in ein paar Jahren aussehen kann. Wenn Wind und Wetter durch Straßen und über die Bauten gefegt sind und alles schon ein wenig Patina angesetzt hat. Bei der Fotoauswahl habe ich dann bemerkt, dass ich unbedingt noch ein Foto aus  der HafenCity- und Innenstadt-Perspektive brauche. Aber, wie gesagt, das hier war eine erste Stippvisite. Ich werde das nachholen und nachreichen.

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Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Buzzword

Notiz (Illustrationen: SLA, DK) | Alle reden über Nachhaltigkeit in der Stadtplanung?! Mit insgesamt 360 Hektar Grundfläche findet sich in Vinge das momentan größte Stadtentwicklungsquartier in Dänemark. Planungsziel ist eine nachhaltige Stadt, diese soll dort 30 Autominuten entfernt im Nordwesten von Kopenhagen entstehen. Das Deltakvarter stellt den ersten Bauabschnitt des Projektes dar. Geplant wird das Quartier von dem Büro SLA. Weiterlesen

Hamburg Seilbahn

Bürger entscheiden sich gegen Elbe-Seilbahn

NOTIZ Die Bürger von Hamburg-Mitte haben sich gegen eine Seilbahn entschieden, die von St. Pauli aus zu den Spielorten der Musicals auf dem anderen Elbufer geführt hätten. Das ist ein Votum der Bürger für das Stadtbild. Die Stützen sind ganz schöne Trümmer und sehr sehr hoch, das ist auf den Animationen des Projekts zu besichtigen. Die Topografie gibt eben so eine Lösung nicht her. Außerdem halte ich es in einer Hafenstadt für eine Attraktion an sich, mit der Fähre zum Musical zu fahren statt mit der Gondel einzuschweben. Und statt den letzten Besucher abzugreifen und einzufliegen, sollten sich die Musical-Betreiber Gedanken darüber machen, ob ihre Produktionen nicht auch irgendwann mal abgenudelt sind. Spätestens wenn die Spatzen Hakuma Matata von den Kupferdächern an den Landungsbrücken pfeifen.

süddeutsche.de

 

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Bürgerbeteiligung Püntkers Patt

Auftrag | Dokumentation, Moderation

Die Stadt Meppen beabsichtigt auch weiterhin, die Fläche des sogenannten »Deutschen Eck« am topografisch herausragenden Zusammenfluss der Gewässer Hase und Ems städtebaulich zu entwickeln. Der Uferbereich wird duch den denkmalgeschützten Bereich der historischen Wallanlagen und den zu erhaltenden Baumbestand geprägt. Die Fläche wird durch die Hasestraße und Emsstraße verkehrlich gefasst. Entlang dieser beiden Straßen existiert eine mehr oder wenige geschlossene Straßenrandbebauung. Ein Großteil der Fläche wird heute als Parkplatz genutzt. Weiterlesen

Brauweiler Guidelplatz – Der Abteiort braucht einen Masterplan

Der Pulheimer Stadtrat hat sich in seiner Ratsversammlung am Dienstag nicht mit veränderten Plänen für den Brauweiler Guidelplatz beschäftigt. “Aus Sicht der Verwaltung gibt es noch einige wichtige juristische und besitzrechtliche Fragen  zu klären.” Das schreibt der Kölner Stadtanzeiger. Aufgrund des Urteils hat die Gold-Kraemer-Stiftung in Absprachen mit der Stadt wohl ihre Pläne grundlegend geändert. Weiterlesen

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Das Abteidorf braucht einen Masterplan

Gestern gab es die Nachricht der Stadt Pulheim zum Stadtenwicklungsthema Guidelplatz. Erst einmal zurück auf die Nullebene. Das Loch in der Dorfmitte wird vorerst wieder verfüllt.  Ein guter Zeitpunkt, um den Verlauf noch einmal zu bewerten und daraus für die Zukunft zu lernen? Alle Stadtentwicklungsfragen und damit auch die Förderung der Einzelhandelsstrukturen brauchen eine Planung, die mit allen verkehrlichen Fragen des ruhenden und fließenden Verkehrs vernetzt wird. Brauweiler benötigt einen MASTERPLAN, der ein Leitbild entwickelt und alle Fragen zusammendenkt und schlußendlich einen Maßnahmenplan entwickelt. Darin werden zum Beispiel die Öffnung der Erdgeschosszonen im Ortskern neu entwickelt. Es ist dann auch festzuschreiben, dass mit der Entschleunigung des motorisierten Verkehrs Fahrradfahrer zu ihrem Recht auf der Straße kommen. Es werden dann auch kleinere Eingriffe wie die Aufstellung von Fahrradständern und Straßenlaternen geregelt.  Und der Guidelplatz? Die Guidelplatz-Bebauung, die dazugehörige Tiefgarage und die geplante Künstlerresidenz muss Teil eines Ganzen werden. Und wer sagt überhaupt, dass die Pläne in Stein gemeißelt sind? Doch wohl nur die Gold-Kraemer-Stiftung. Aber die wollen jetzt ja auch mal was für die Brauweiler Bürger tun.