Dionysoshof II 302

Städtebauliches Gesamtkonzept Domumgebung

Stadtebauliches Gesamtkonzept Domumgebung
Moderiertes Beteiligungsverfahren.

Verfahren
Auftaktveranstaltung 15.01.2010 | Workshop 05.02.2010
3. Veranstaltung 15.03.2010 | 4. Veranstaltung 13.04.2010

Moderation: Professor Peter Zlonicky
Organisation + Dokumentation: Hendrik Neubauer

Veranlassung
Auf der Grundlage der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie Dionysoshof / Baptisterium wurde im März 2009 Fördermittel beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung beantragt. Nachdem das Bundesministerium den Förderantrag abgelehnt, jedoch die erneute Bewerbung unter der Voraussetzung der Ausarbeitung eines Gesamtkonzepts zur städtebaulichen Verbesserung der Domumgebung empfohlen hat, erfolgte der Ratsbeschluss vom 28.08.2009, eine Rahmenplanung für die Domumgebung zu veranlassen.

Die Verwaltung beauftragte daraufhin die Architekten Allmann/Sattler/Wappner mit der Weiterqualifizierung ihrer Entwürfe für den Dionysoshof/Baptisterium und mit der Erstellung eines städtebaulichen Gesamtkonzepts Domumgebung. Die Verwaltung gab Prof. Peter Zlonicky den Auftrag, die Rahmenplanung durch ein moderiertes Beteiligungsverfahren mit allen relevanten Personen und Institutionen der Stadtgesellschaft sowie den Urhebern der Domplatte und der anliegenden Bauwerke zu begleiten.

Verfahren

Moderation: Professor Peter Zlonicky
Aufgabenstellung Hendrik Neubauer: Meine Aufgaben in diesem Verfahren waren die Unterstützung des Moderators und  Vorbereitung der jeweiligen Veranstaltungstage inkl. Einladung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer; Organisation der jeweiligen Veranstaltungstage; Nachbereitung der einzelnen Veranstaltungstage durch Protokolle und Versand der  Protokolle an alle  Teilnehmerinnen und Teilnehmer  des Verfahrens; die Dokumentation des Verfahrens in Zusammenarbeit mit Prof. Peter Zlonicky;

In dem Zeitraum von drei Monaten waren bis zu 60 Expertinnen und Experten beteiligt, einen Interessenausgleich zwischen den von der Planung betroffenen Architekten, den Domnachbarn und den Vertreterinnen und Vertretern von Politik und Verwaltung herzustellen.

Auf vier Veranstaltungen von Januar bis April 2010 einigten sich die direkt von der Planung betroffenen Architekten, Anliegerinnen und Anlieger, Institutionen sowie Vertreterinnen und Vertreter der Politik und Verwaltung auf die Leitlinien eines städtebaulichen Gesamtkonzeptes. 60 eingeladene Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiteten unter Moderation des Stadtplaners Professor Peter Zlonicky in einer konstruktiven Atmosphäre an den Rahmenvorgaben für ein städtebauliches Gesamtkonzept für die Domumgebung. Die planerische Grundlage bildeten dabei der vom Preisgericht des Workshops “Dionysoshof/Baptisterium” im Jahr 2002 empfohlene Planungsentwurf des Büros Allmann/Sattler/Wappner Architekten und ihre 2009 dazu erstellte “Machbarkeitsstudie”. Das Team um Ludwig Wappner entwickelte basierend auf den Ergebnissen der Veranstaltungen die Grundzüge des neuen Gesamtkonzeptes.

Das Ergebnis wurde am 15. März 2010 dem Plenum präsentiert und wurde mit großer Übereinstimmung als  konsensfähiges und stadträumlich und gestalterisch überzeugendes Resultat bestätigt. Daraufhin haben Allmann/Sattler/Wappner die Gesamtplanung weiter ausgearbeitet und am 13. April 2010 der Öffentlichkeit im Börsensaal der IHK zu Köln präsentiert. Abgeschlossen wurde der Auftrag durch eine öffentliche Ausstellung im Spanischen Bau vom 25. Mai bis 11. Juni 2010: Rahmenplanung Domumgebung. Die Ausstellung. 2010.

Weitere Informationen:

Städtebauliches Gesamtkonzept Domumgebung, Köln.

Allmann Sattler Wappner Architekten, München.

 

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