Alle Beiträge von Hendrik Neubauer

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Cityhof-Hochhäuser – »Verflixte Kiste(n)«

2019 sei Baubeginn. So klangen letzte Verlautbarungen Anfang Juni 2017 aus der Hamburger Baubehörde. Jetzt scheint auch abgemacht, was auf dem Gelände der denkmalgeschützten Cityhof-Hochhäuser am Hamburger Hauptbahnhof entstehen soll. Eine Jury kürte am Ende des international besetzten Architektur-Wettbewerbs das Hamburger Architektenbüro KPW zum Sieger. Der Entwurf sieht drei Backstein-Baukörper in Blockrandbebauung mit einer Gesamtlänge von 100 Metern und 40 Metern Breite vor.

Der scheidende Oberbaudirektor Jörn Walter, seit jeher ein Abrissbefürworter, zeigte sich begeistert von der ästhetischen Qualität, die Senatorin Dorothee Stapelfeldt sprach davon, dass der Entwurf wohl nachgebessert werden müsse. Um die Zukunft des Areals wird seit Jahren gestritten, so auch in der Bürgerschaft. Im Frühjahr 2016 hatte eine rot-grüne Mehrheit für den Verkauf des Grundstücks an das Hamburger Unternehmen Aug. Prien gestimmt. Die CDU kündigte jetzt an, einen Antrag in die Bürgerschaft einzubringen – auf Erhalt der Hochhäuser. Der vorgestellte Siegerentwurf rechtfertige nicht den Abriss des Baudenkmals, so die Christdemokraten.

Der Investor plant für den Neubau 250 bis 300 Millionen Euro zu investieren. Eine Abriss-Genehmigung liegt noch nicht vor. Diese muss Aug. Prien noch beim Denkmalschutzamt beantragen. Auch die Vertreter des Unesco-Welterbes werden noch ein Wörtchen mitzureden haben. Denn der Neubau verstellt die bisherige Sichtachsen auf das Weltkulturerbe Kontorhausviertel. Wenn allerdings aus Sicht des Investors alle diese Hürden zügig genommen werden, könnte der Neubau 2022 fertig sein.

Die Abiss-Kritiker zeigen sich auch sich weiterhin entsetzt. »Der am Hamburger Kontorhausviertel geplante Neubau anstelle der einst weißen Hochhäuser des City-Hofs ist ein Fehler. In ästhetischer wie städtebaulicher Hinsicht.« Das schrieb der Publizist Gert Kaehler am 9. Juni 2017 in einem Kommentar in der Wochenzeitung »Die Zeit«.  Den Sieger-Entwurf nennt der Architekturkritiker »Angst­hasen­architektur mit Klinker« und resümiert: »Der eigentliche Wert des City-Hof-Ensembles besteht nämlich nicht in den alten, weißen Leca-Platten unter der heutigen Fassade oder in einer nicht funktionierenden Passage, sondern darin, dass der Architekt Rudolf Klophaus verstanden hat, wie man mit dem Kontorhausviertel umgehen muss: Nämlich indem man es in seiner Einzigartigkeit hervorhebt. Und nicht in einem Brei von durchschnittlichen Bauten, die so ähnlich aussehen, versinken lässt.«

Mögen die Verantwortlichen der Stadt Hamburg auch Planungssicherheit und Entschlussfreude vorschützen, entschieden ist in Sachen Cityhof-Hochhäuser noch lange nichts. Die vier Klophaus-»Kisten« gelten vielen als Schandmal. Sie durch eine riesige »Kiste« zu ersetzen und damit die massigen Baukörper des einzigartigen Kontorhausviertels zu verstecken, das scheint erst einmal wenig überzeugend. Das ist aber auch »verflixt«, wie man in Hamburg sagt, was nichts anderes meint, als dass die städtebauliche Situation verdammt ärgerlich ist. Ohne Aussicht auf eine konsensfähige Lösung.

Foto: Cityhof-Hochhäuser Hamburg. © Hendrik Neubauer

Angst­hasen­architektur mit Klinker. Gert Kaehler. In: Die Zeit. 09.06.2017

 

 

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Innenstädte – »Mehr als die Summe ihrer Nutzungen«

Es gibt kaum eine Stadt in Deutschland, in der nicht um die Belebung der Innenstadt gerungen wird. Die Funktion »Marktplatz« ist immer mehr auf dem Rückzug, da sich der Handel nicht nur auf die „Grüne Wiese“ verlagert sondern auch in das Internet. Können aber die Innenstädt nicht viel mehr? Sie sind doch auch Identifikationsort, kultureller Mittelpunkt, Schaufenster der Geschichte und Begegnungsort? Und entstehen nicht gerade auch immer mehr Wohnquartiere und Mischnutzungen (Gewerbe/Wohnen) in den Zentren deutscher Städte?

»Die Suche nach weiteren Standbeinen für eine Belebung der Innenstadt lenkt den Blick auf andere (komplementäre) Nutzungen und Funktionen städtischer Zentren sowie den öffentlichen Raum. Das Wohnen ist ein wichtiges Bindeglied zu anderen Nutzungen und die Innenstadt braucht Besitzende und Bewohnende, die das Zentrum mit Leben füllen. Mit der Rückkehr des Wohnens und des Alltagslebens in Innenstädte steigen nochmals die Anforderungen an die Benutzbarkeit und Aufenthaltsqualität der zentralen öffentlichen Räume. (…)«

Der Artikel »Die Innenstadt ist mehr als die Summe ihrer Nutzungen« von Ricarda Pätzold und Martin zur Nedden in „Difu-Berichte 1/2017“ kommt zu dem Schluss, dass es keine Patentrezepte gebe. Jede Stadt haben ihren eigenen Code und spezifische Rahmenbedingungen. Gefragt seien Vertrauen in Beständigkeit, Notwendigkeit und Wandelbarkeit der Zentren. »Auch wenn die Trends immer schneller wechseln, denke man nur an Flashmobs, Public Viewing oder Pokémons, es werden immer neue Anlässe gefunden werden, damit Menschen sich treffen und etwas erleben können.«

Weiterlesen:
„Difu-Berichte 1/2017“: »Die Innenstadt ist mehr als die Summe ihrer Nutzungen«

Mehr Informationen:
Deutsches Institut für Urbanistik (Hrsg.) (2017): Kommunaler Umgang mit Gentrifizierung. Praxiserfahrungen aus acht Kommunen. Edition Difu, Band 15

Foto: Domplatte in Köln / Dezember 2016 © Hendrik Neubauer

 

»Bonner Südstadt« – Stadtentwicklung und Architektur

Auftrag | Lektorat

Die Südstadt ist das architektonische Aushängeschild Bonns: Ihre Einzigartigkeit deutschlandweit als eins der größten, erhaltenen Wohn-Ensembles des 19. Jahrhunderts legt Zeugnis ab für die glanzvollen Seiten Bonns in dieser Zeit. Die Publikation widmet sich der Entstehungsgeschichte der Südstadt, ihrer Entstehungsgeschichte, ihrer Entwicklung und ihrer Wiederentdeckung als Wohnviertel.

Mit Dr. Franz Josef Talbot, dem ehemaligen Stadtkonservator Bonns, als Autor und dem renommierten Architekturfotografen Achim Bednorz hat das Vorhaben die besten Voraussetzungen, um ein beeindruckendes Werk zu werden. Die geplante Bebilderung wird aus Aufnahmen bestehen, wie sie noch keine Publikation über die Südstadt aufweist. So werden auch Innenräume gezeigt, denn viele Eigentümer haben sich bereit erklärt, die Türen ihrer Häuser einmalig für dieses Projekt zu öffnen.

Der Text-Bild-Band wird im emons-Verlag Köln erscheinen. Geplanter Erscheinungstermin Herbst 2018.

Ich werde das Lektorat übernehmen.

 

 

 

 

 

Der neue Flughafen für Mexico-City – »Die Skulptur, die fliegt”

Stanstead, Hongkong – Foster + Partners haben die Flughafen-Architektur der letzten Jahrzehnte entscheidend beeinflusst. Das Video ist nicht taufrisch (2015), zeigt aber den anspruchsvollen Planungs- und Bauprozesse New International Airport for Mexico City. Foster + Partners (London) und Fernando Romero (Mexico City) bearbeiten dieses Großprojekt gemeinsam mit führenden Ingenieurbüros wie ARUP und NACO.

2014 wurde das Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt, die Fertigstellung wird 2020 erwartet. Der geplante neue Flughafen, der durch sein spektakuläres Design besticht – »Die Skulptur, die fliegt«, wird den Benito-Juárez-International-Airport ersetzen.

 

 

 

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Stadtgrün – Die Zukunft der Städte?

Um Städte fit zu machen für die Zukunft, arbeiten Forscherinnen und Forscher aus den Bereichen Architektur, Städteplanung, Landschaftsarchitektur und -planung eng mit Expertinnen und Experten aus der Ökologie, Biologie und Soziologie zusammen. “Der interdisziplinäre Ansatz ist wichtig, weil alle Maßnahmen, die wir ergreifen, um Städte an die klimatischen Veränderungen anzupassen, das Wechselspiel zwischen Menschen, Tier- und Pflanzenwelt sowie Mikroklima in vielfältiger Weise beeinflussen”, sagt Lang, der den Lehrstuhl für energieeffizientes und nachhaltiges Planen und Bauen an der TUM leitet.

Drei Siedlungen, ein Ziel

Wie komplex die Zusammenhänge sind, zeigt die Untersuchung von drei Modellsiedlungen im Teilprojekt “Klimaschutz und Grüne Infrastruktur in der Stadt”. Die Forscherinnen und Forscher verglichen Wohngebiete in der Münchner Maxvorstadt, in denen Gebäude um Innenhöfe gruppiert sind, mit einer Zeilenbebauung in München-Neuaubing sowie der mittelalterlich geprägten Stadtstruktur in Würzburg-Heidingsfeld.

In allen drei Quartieren ermittelten sie den Energiebedarf der Gebäude und simulierten die Auswirkungen von Dach-, Fassaden- und Freiraumbegrünungen auf das Mikroklima. Gleichzeitig untersuchten sie, welche Tier- und Pflanzenarten sich in die Siedlungstypen integrieren lassen und wie sich diese positiv auf die Biodiversität auswirken. Die Ergebnisse stellte das Team der TUM zusammen mit ihren Kooperationspartnern der Universität Würzburg, der Universität Kassel sowie dem Bayerischen Landesamt für Weinbau und Gartenbau jetzt beim Symposium Klimaforschung, Stadtnatur und Klimaanpassung vor.

Illustration:© Zentrum Stadtnatur und Klimaanpassung / TUM

Mehr Informationen
https://idw-online.de/de/news674609
http://mediatum.ub.tum.de/1360451

 

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Großprojekte – Auf den Start kommt es an

Verzögerungen und enorme Kostensteigerungen bei Großprojekten wie dem Hauptstadtflughafen BER, der Elbphilharmonie und Stuttgart 21 stehen regelmäßig im Mittelpunkt der öffentlichen Debatte. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Braunschweig untersuchen nun im Rahmen des Forschungsprojektes „OI+BAU“ Ursachen in den frühen Bauprojektphasen und entwickeln die Grundlage für einen möglichst störungsunempfindliche Methodik zur Durchführung von komplexen Bauvorhaben.

So werden insbesondere Bauherren in der Phase der Projektinitiierung mit konkreten Hinweisen zur Vorgehensweise bei Bedarfsanalysen oder organisatorischen Fragestellungen unterstützt. Die verschiedenen Kompetenzen aus Planung, Bau und Betrieb der beteiligten Institute ermöglichen eine Untersuchung aus unterschiedlichen Perspektiven, die für die Entwicklung eines praxisnahen Leitfadens erforderlich sind.

„Die Ursachen für Verzögerungen und Kostenexplosionen bei Großprojekten liegen häufig in den frühen Projektphasen. Daher werden wir uns besonders auf die Initiierung und Bedarfsplanung komplexer Bauvorhaben konzentrieren und wollen für die Praxis möglichst zuverlässige Werkzeuge zur Optimierung dieser Phasen entwickeln“, erklärt Prof. Patrick Schwerdtner vom Institut für Bauwirtschaft und Baubetrieb der Technischen Universität Braunschweig.

https://idw-online.de/de/news667400

Foto: Hendrik Neubauer

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Köln – Neugestaltung Östliche Domumgebung

 

Schmuddelecken und düstere Unterführungen prägten das östliche Umfeld von Kölner Dom und Hauptbahnhof noch bis vor wenigen Jahren. Mit der Neugestaltung der gesamten Domumgebung wird die Präsenz des Kölner Doms im Stadtbild jedoch wieder stadträumlich betont und von jahrzehntelanger Überlagerung durch bauliche Strukturen und Sekundärarchitektur befreit.

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Das städtebauliche Gesamtkonzept wurde von Allmann Sattler Wappner Architekten im Jahr 2010 vorgestellt und seitdem in vier Bauabschnitten realisiert. Es folgt dem Prinzip der pointierten Reduktion zugunsten des stadträumlichen Erlebens des Kölner Doms als UNESCO-Weltkulturerbe auf allen Ebenen des Stadtbodens, weg von der autogerechten Stadt der 60-er Jahre hin zur Stadt der Fußgänger und Radfahrer. Jetzt wurde mit der gesamten östlichen Domumgebung ein wesentlicher Bauabschnitt fertiggestellt.

Zwischengeschaltet war ein Workshopverfahren, moderiert von Professor Peter Zlonicky, den ich damals unterstützt habe. In dem Verfahren wurden letzte Hindernisse ausgeräumt, nicht nicht zuletzt mit den Architekten der Philharmonie und Dani Karavan, der den öffentlichen Raum rund um das Museum Ludwig gestaltet hat.

Zum Entwurf der Münchner gehörte ebenso, fußgängerfreundliche Bereiche zu schaffen sowie den am Museum Ludwig und der Philharmonie vorbei fließenden Verkehr zu reduzieren. Die unter dem Museum hindurchführende Passage erleuchtet nun hell und freundlich, während eine geschwungene Treppe hinauf zur Domplattform leitet. Auf der gegenüberliegenden Seite führt eine neue Freitreppe zum Museum Ludwig.

Am unteren Ende der geschwungenen Treppe erweiterten Allmann Sattler Wappner den Bürgersteig zu einem kleinen Platz, um das frühchristliche Baptisterium wieder sichtbar zu machen: den ältesten Taufort nördlich der Alpen.

Link zum Auftrag Neugestaltung Östliche Domumgebung / Co-Moderation und Dokumentation.

 

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Fotos: © Hendrik Neubauer

 

Kleiner Kiel-Kanal – Killer oder Katalysator für die Innenstadt

Die Kieler Innenstadt soll zukünftig mit dem “Kleinen Kiel Kanal” aufgewertet werden. Die Reaktionen aus der Bürgerschaft sind jedoch geteilt. Die einen halten die Wasserverbindung zwischen dem Kleinen Kiel und dem Bootshafen für einen städtebaulichen Treppenwitz, die anderen jubilieren über den planerischen Entwurf. Weiterlesen

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Mit Partizipation öffentliche Räume in Innenstädten beleben

Hamburg, Köln, München. Seit jeher spiegeln sich deutsche Stadtgesellschaften in ihren Innenstädten wider. Das gilt aber auch für die Zentren von Klein- und Mittelstädten. Eine vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in Auftrag gegebene Studie lenkt den Blick auf insgesamt 12 Städte wie Baunatal, Finsterwalde, Hildburghausen, Lohmar und Passau. Die Studie fokussierte sich auf die Belebung zentraler öffentlicher Räume in diesen Kommunen. Im Ergebnis zeigte sich, wie wichtig es ist, die zukünftigen Nutzer in die Planung miteinzubeziehen. Mit frühzeitiger Bürger-und Akteursbeteiligung werden attraktive und belebte öffentliche Räume geschaffen.

Die Vor-Ort-Analysen förderten teilweise gravierende Defizite in den Innenstädten der teilnehmenden Klein- und Mittelstädte zutage. Wie überall setzt hier der Strukturwandel dem stationären Handel zu. Die Folge sind Leerstände von Ladenlokalen. Aber auch hohe Verkehrsbelastungen beeinträchtigen die Aufenthaltsqualität. Die zwölf Fallstudien aus den Kommunen mit einer Größe zwischen 10.000 und 100.000 Einwohnern zeigen aber auch, dass die Stadtentwicklung immer wieder vor unterschiedlichen Herausforderungen steht. In der vielbesuchten Altstadt von Esslingen mit Fachwerk und engen Gassen waren vor allem widerstrebende Nutzungskonflikte auszugleichen. In Hanau galt es in einem aufwändigen Dialogverfahren ein Konzept für den Umbau der gesamten Innenstadt zu entwickeln. In Sonneberg wurde eine Industriebrache zum Stadtplatz.

Im Unterschied zu Großstädten wohnen in den zentralen Bereichen der Klein und Mittelstädte mehr Menschen, die später über den Erfolg des geplanten öffentlichen Raums wesentlich miteinscheiden werden, denn sie werden die Räume vor ihrer Haus intensiv nutzen. Diese Bewohner müssten gemeinsam mit den Vertretern der Wirtschaft, Initiativen und Vereine mit ins Boot geholt werden, um gemeinsam Angebote zu entwickeln und gleichzeitig Nutzungskonflikte aufzulösen. Diesen Aspekt unterstreicht Brigitte Adam, die das Forschungsprojekt im BBSR wissenschaftlich begleitet hat. Den Kommunen träten dabei immer mehr in die Rolle des Managers, so Adam. Dabei gelte die Funktionen wie Wohnen, Einkaufen und Arbeiten innerhalb dieser Innenstädte zu stärken. Die Stadtgesellschaft müsse mobilisert werden. Und wer Gutes tut sollte auch darüber sprechen, das Citymarketing sollte enger mit der Innenstadtentwicklung verknüpft werden.

Mehr Informationen: 
Die BBSR-Studie „Die Innenstadt und ihre öffentlichen Räume“ kann kostenfrei per E-Mail (sylvia.wicharz@bbr.bund.de) angefordert werden. Als PDF-Version ist die Studie unter www.bbsr.bund.de in der Rubrik “Veröffentlichungen” abrufbar.

Foto: © Hendrik Neubauer

Die Meldung wurde in Kooperation mit dem idw für das Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt erstellt.