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Köln – Neugestaltung Östliche Domumgebung

 

Schmuddelecken und düstere Unterführungen prägten das östliche Umfeld von Kölner Dom und Hauptbahnhof noch bis vor wenigen Jahren. Mit der Neugestaltung der gesamten Domumgebung wird die Präsenz des Kölner Doms im Stadtbild jedoch wieder stadträumlich betont und von jahrzehntelanger Überlagerung durch bauliche Strukturen und Sekundärarchitektur befreit.

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Das städtebauliche Gesamtkonzept wurde von Allmann Sattler Wappner Architekten im Jahr 2010 vorgestellt und seitdem in vier Bauabschnitten realisiert. Es folgt dem Prinzip der pointierten Reduktion zugunsten des stadträumlichen Erlebens des Kölner Doms als UNESCO-Weltkulturerbe auf allen Ebenen des Stadtbodens, weg von der autogerechten Stadt der 60-er Jahre hin zur Stadt der Fußgänger und Radfahrer. Jetzt wurde mit der gesamten östlichen Domumgebung ein wesentlicher Bauabschnitt fertiggestellt.

Zwischengeschaltet war ein Workshopverfahren, moderiert von Professor Peter Zlonicky, den ich damals unterstützt habe. In dem Verfahren wurden letzte Hindernisse ausgeräumt, nicht nicht zuletzt mit den Architekten der Philharmonie und Dani Karavan, der den öffentlichen Raum rund um das Museum Ludwig gestaltet hat.

Zum Entwurf der Münchner gehörte ebenso, fußgängerfreundliche Bereiche zu schaffen sowie den am Museum Ludwig und der Philharmonie vorbei fließenden Verkehr zu reduzieren. Die unter dem Museum hindurchführende Passage erleuchtet nun hell und freundlich, während eine geschwungene Treppe hinauf zur Domplattform leitet. Auf der gegenüberliegenden Seite führt eine neue Freitreppe zum Museum Ludwig.

Am unteren Ende der geschwungenen Treppe erweiterten Allmann Sattler Wappner den Bürgersteig zu einem kleinen Platz, um das frühchristliche Baptisterium wieder sichtbar zu machen: den ältesten Taufort nördlich der Alpen.

Link zum Auftrag Neugestaltung Östliche Domumgebung / Co-Moderation und Dokumentation.

 

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Fotos: © Hendrik Neubauer