Städter schauen weg, Dorfbewohner helfen eher

StädterNotiz | Mein Foto ist in einer Großstadt im Westen Deutschlands aufgenommen. Es zeigt vier Städter unterschiedlichen Alters. Wie reagieren sie wohl, wenn in ihrer direkten Nähe ein Mensch Hilfe braucht? Studierende der SRH Hochschule Heidelberg haben 460 Passanten in einer Feldstudie zur Zivilcourage getestet und  alarmierende Ergebnisse zutage gefördert. Je größer die Stadt, desto weniger sahen sich die Fußgänger veranlasst, einem verletzten Kind beizustehen. Im konkreten Fall halfen in Karlsruhe (ca. 300.000 Einwohner) nur 7% aller Passanten dem augenscheinlich notleidenden Mädchen, wohingegen in einem Dorf (ca. 6.000 Einwohner) zumindest 30% aller Vorbeieilenden Hilfe leisteten.

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Husum, Hafen. Blick auf das Neue Rathaus.

Storm City – Die Husumer Innenstadt lebt

»Der Internethandel boomt, die Innenstädte veröden.« Wird sich diese Entwicklung auf wirklich alle deutschen Städte erstrecken?  In einem sind sich die Branchenbebachter einig, es wird nicht nicht alle Einkaufsstraßen Deutschlands im gleichen Maß treffen. “Toplagen bleiben top. Mittellagen geraten verstärkt unter Druck. Im ländlichen Raum besteht Handlungsbedarf”, beschreibt der Deutschlands Einzelhandelsverband HDE die Lage in den Innenstädten. Vor diesem Hintergrund habe ich mich vor kurzem an einem Oktober-Donnerstagnachmittag in Husum umgeschaut. Weiterlesen

Wohnen – Ein weltweites Problem

Notiz | Laut einer McKinsey-Studie werden sich 2025 weltweit 440 Millionen Haushalte in Großstädten keine akzeptablen Wohnungen mehr leisten können. Immer mehr Menschen in den Mega-Citys leben in Slums, Wohnraum in Städten wird für Geringverdiener immer knapper. Derzeit rechnet die Studie mit weltweit 330 Millionen urbanen Haushalte, die in prekären Wohnverhälnissen leben. — Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie des McKinsey Global Instituts (MGI) mit dem Titel “A blueprint for adressing the global affordable housing challenge”. Das MGI analysiert darin weltweit die Immobilienpreise in 2.400 städtischen Metropolen. Als geeignete Maßnahmen, um diesem Trend entgegenzuwirken, schlägt das MGI u.a. die bessere Ausnutzung zur Verfügung stehender Flächen, die Reduzierung von Bau- und Betriebskosten sowie veränderte Rahmenbedingungen zur Hausfinanzierung vor.