Gehry Mittelfinger

»98 percent of everything that is built and designed today is pure shit.« Frank Gehry

»Let me tell you one thing. In this world we are living in, 98 percent of everything that is built and designed today is pure shit. There’s no sense of design, no respect for humanity or for anything else. They are damn buildings and that’s it. «

Zitat | Auf einer Pressekonferenz in Oviedo (E), die anläßlich der Preisverleihung des Prince of Asturias Awards for the Arts an den 85-jährigen Frank Gehry stattfand, geriet das Pressegespräch aus dem Lot. Auf die Anmerkung, dass die Bauten des kanadisch-us-amerikanischen Stararchitekten doch oft als »showy architecture« bezeichnet würden, geriet Gehry aus der Fassung und zeigte dem Publikum seinen Mittelfinger. Außerdem ließ er sich zu der oben zitierten Aussage hinreißen. Bereits bei der Eröffnung des Louis-Vuitton-Museums in Paris diese Woche, war Gehry für seine »Spektakel-Architektur« angegriffen worden.

Zeichnung: © Hendrik Neubauer

Cityhof-Hochhäuser Hamburg, Passage

Cityhof-Hochhäuser – Das sagt das Innenstadt Konzept 2014

Dokument | Innenstadtkonzept Hamburg 2014. Stand 3.6.2014

Der Bestand der Cityhof-Hochhäuser wird in der Hamburger Öffentlichkeit sehr kontrovers diskutiert. Ich habe nachgeschlagen, was das  Innenstadtkonzept Hamburg 2014, an dessen Erarbeitung ich im Auftrag von scheuvens + wachten beteiligt war, zu dieser Diskussion aussagt: Weiterlesen

Stippvisite MFG5-Areal Kiel-Holtenau

Lange Zeit mussten die Kielerinnen und Kieler einen Umweg um das Gelände des Marinefliegergeschwaders 5 machen, um von Holtenau nach Friedrichsort und Pries zu gelangen.

Am 22. August war es soweit: Die langersehnte Wegeverbindung zwischen den Stadteilen Holtenau und Pries/Friedrichsort wurde als Rad- und Fußweg geöffnet. Der besondere Anlass wurde mit einem Festprogramm auf dem Gelände des ehemaligen Marinefliegergeschwaders 5 gefeiert.

Alle Fotos © Hendrik Neubauer

Stadtmacher2014

Die Stadtmacher – Von der Idee zum Projekt

»Wirtschaft in der Stadtentwicklung sollte bedeuten, dass nicht nur institutionelle Akteure als Träger der Stadtentwicklung gesehen werden, sondern auch Bürger in die Lage versetzt werden, zu wirtschaftlichen Akteuren zu werden.«

Dieses Zitat stammt von Julian Petrin, der als Gründer von nexthamburg mittlerweile in ganz Deutschland für seine Aktivitäten im Bereich Stadtplanung und Bürgerpartizipation bekannt geworden ist. Der Name sagt es, nexthamburg hat in den letzten Jahren Bürgerideen zur Gestaltung der Hansestadt gesammelt und wird dies auch weiter tun. Dabei stellt(e) sich aber immer wieder die Frage, welche Ideen sollten umgesetzt werden und vor allem wie wird aus der Idee ein Projekt? »Stadtmacher« ist aus nexthamburg erwachsen und will Ideen fixen, will Akteuren den Weg zeigen, wie sie ein Team bilden und Gelder sammeln. Ich war am 11. Oktober 2014 auf dem Zukunftscamp der ZEIT-Stiftung im Hamburger Veranstaltungszentrum Kampnagel und habe dort mit  »Stadtmachern« gesprochen. Weiterlesen

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Die Cityhof-Hochhäuser – Abreissen oder Erhalten?

Debatte | So lange stehen die Cityhof-Hochhäuser am Klosterwall 2-8 noch gar nicht unter Denkmalschutz. Mit dem Inkrafttreten des neuen Denkmalschutzgesetzes in Hamburg zum 1. Mai 2013 wurden die Bauten vom sogenannten „erkannten“ Denkmal zu denkmalgeschützten Gebäuden. — 1954 wurde der Grundstein für die vier Hochhäuser gelegt. Geplant wurden die Bauten vom Hamburger Architekten Rudolf Klophaus und um 1958 fertiggestellt. Weiterlesen

Stippvisite – Katharinenviertel

Stippvisite | Feiertagsstimmung liegt über dem Katharinenviertel. Touristengruppen ziehen durch das neuentstandene Quartier zwischen Innenstadt und HafenCity. Die Katharinenkirche, das bauliche wie soziale Herzstück des Viertels, hat seine Türen geöffnet. Aber wie gesagt, auch hier ist  nicht viel los am Tag der Deutschen Einheit. — Ich habe die Fotos meines Kurzbesuches in Schwarz-Weiß produziert. Das gibt dem Neuen bereits einen gewissen Charme und entwickelt einen Vorschein darauf, wie es hier in ein paar Jahren aussehen kann. Wenn Wind und Wetter durch Straßen und über die Bauten gefegt sind und alles schon ein wenig Patina angesetzt hat. Bei der Fotoauswahl habe ich dann bemerkt, dass ich unbedingt noch ein Foto aus  der HafenCity- und Innenstadt-Perspektive brauche. Aber, wie gesagt, das hier war eine erste Stippvisite. Ich werde das nachholen und nachreichen.

Stadtrundgang Tokio

Rostiger Metabolimus – Nakagin Capsule Tower vor dem Aus?

Stadtspaziergang | Metabolismus war die Reaktion junger japanischer Architekten und Designer auf das immense Wachstum ihrer Hauptstadt. Auf der Internationalen Design Konferenz in Tokio 1960 formulierten sie eine Protestbewegung, die futuristische Stadtmodelle entwarf. Sie zeichneten sich vor allem durch flexible, wachstumfähige Strukturen aus. Der Metabolimus war die asiatische Antwort auf die Probleme, die Archigram oder Team 10 in westlichen Welt thematisierten.
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